Start unserer neuen Umfrage: 4. Befragung des Schweizer LGBTIQ+ Panels

Illustration für das Schweizer LGBTIQ+ Panel von Lena Scheiwiller

Das sind die Schwerpunkte unserer Umfrage 2022:

In diesem Jahr liegt unser Fokus auf den Erfahrungen von LGBTIQ+ Personen am Arbeitsplatz/an der Universität/in der Schule, der Gesundheit von LGBTIQ+ und cis-heterosexuellen Personen und die Reaktionen auf die jüngsten rechtlichen Änderungen (Ehe für alle / erleichterte Änderung des Geschlechtseintrags in offiziellen Registern). Weiterhin möchten wir wissen, wo LGBTIQ+ Personen Diskriminierung und Unterstützung erfahren.

Teilen Sie Ihre Erfahrungen zu diesen und anderen Themen in unserer vierten jährlichen Umfrage. Es ist zentral für den Erfolg des Projekts, dass viele Personen weiterhin teilnehmen und neue Personen hinzukommen. Wir suchen nach LGBTIQ+ und cis-heterosexuellen Teilnehmenden.

Was ist das Schweizer LGBTIQ+ Panel?

Das Schweizer LGBTIQ+ Panel wird von Dr. Tabea Hässler (Universität Zürich) und Dr. Léïla Eisner (Universität Lausanne) geleitet. Es handelt sich um eine Längsschnittstudie, welche die Situation von LGBTIQ+ (englisch für lesbische, schwule, bisexuelle, trans, intergeschlechtliche und queere) Personen in der Schweiz jährlich erfasst. Die ersten drei jährlichen Umfragen (2019, 2020 und 2021) wurden jeweils von über 1700 LGBTIQ+ und cis-heterosexuellen Personen (d.h., heterosexuelle Personen, die sich mit dem ihnen bei der Geburt zugewiesen Geschlecht identifizieren) ausgefüllt. An der dritten Schweizer LGBTIQ+ Umfrage haben über 3000 Personen teilgenommen.

Ziel des Schweizer LGBTIQ+ Panels ist es, unser Verständnis darüber zu erweitern, wie sich LGBTIQ+ Personen in die Schweizer Gesellschaft integriert fühlen. Darüber hinaus ist es ein zentrales Anliegen zu erfassen, wie sich die Situation im Laufe der Zeit ändert.

Dies ist wichtig, da wir derzeit nur sehr wenig darüber wissen, wie sich die Meinungen zu und die Zufriedenheit von LGBTIQ+ Personen im Laufe der Zeit allmählich oder akut als Reaktion auf aktuelle gesellschaftliche Ereignisse (z. B. Erweiterung des Antidiskriminierungsgesetzes, Legalisierung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare) ändern können.

Wir glauben, dass die Erkenntnisse des Schweizer LGBTIQ+ Panels und die Studie zur Ehe für Alle eine hohe praktische Relevanz für LGBTIQ+ und cis-heterosexuelle Personen, Menschen im Bildungskontext, LGBTIQ+ und andere gemeinnützige Organisationen, Praktiker*innen und politische Entscheidungsträger*innen haben, die auf die Förderung der Gesundheit und Integration von LGBTIQ+ Personen abzielen.