Was ist das Schweizer LGBTIQ+ Panel?

Das Schweizer LGBTIQ+ Panel wird von Dr. Tabea Hässler (Universität Zürich) und Dr. Léïla Eisner (Universität Lausanne) geleitet. Es handelt sich um eine Längsschnittstudie, welche die Situation von LGBTIQ+ (englisch für lesbische, schwule, bisexuelle, trans, intergeschlechtliche und queere) Personen in der Schweiz jährlich erfasst. Die ersten beiden jährlichen Umfragen (2019 und 2020) wurden jeweils von über 1700 LGBTIQ+ und cis-heterosexuellen Personen (d.h., heterosexuelle Personen, die sich mit dem ihnen bei der Geburt zugewiesen Geschlecht identifizieren) ausgefüllt. An der dritte Schweizer LGBTIQ-Umfrage haben bereits über 3100 Personen teilgenommen. Klicken Sie hier, um teilzunehmen.

Ziel des Schweizer LGBTIQ+ Panels ist es, unser Verständnis darüber zu erweitern, wie sich LGBTIQ+ Personen in die Schweizer Gesellschaft integriert fühlen. Darüber hinaus ist es ein zentrales Anliegen zu erfassen, wie sich die Situation im Laufe der Zeit ändert.

Dies ist wichtig, da wir derzeit nur sehr wenig darüber wissen, wie sich die Meinungen zu und die Zufriedenheit von LGBTIQ+ Personen im Laufe der Zeit allmählich oder akut als Reaktion auf aktuelle gesellschaftliche Ereignisse (z.B. Erweiterung des Antidiskriminierungsgesetzes, evtl. Legalisierung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare) ändern können.

Wir glauben, dass die Erkenntnisse des Schweizer LGBTIQ+ Panels eine hohe praktische Relevanz für LGBTIQ+ und cis-heterosexuelle Personen, Menschen im Bildungskontext, LGBTIQ+ und andere gemeinnützige Organisationen, Praktiker*innen und politische Entscheidungsträger*innen haben, die auf die Förderung der Gesundheit und Integration von LGBTIQ+ Personen abzielen.